Erweiterung des Bischöflichen Internats Maria Hilf in Bad Mergentheim
Wettbewerb 2018 - 1. PreisWohnen, Lernen und Gemeinschaft für Schüler

Der Neubau nimmt mit seiner Orientierung die wichtigen städtebaulichen Richtungen auf, ergänzt und schliesst die bestehende Bebauung aus Klosteranlage und Internatsgebäude und lässt den vorhandenen grosszügigen Grünraum unberührt durchfliessen. Es entsteht eine neue, einladende Eingangs- und Hofsituation im Westen mit einer Verbindung auf Gartenebene zum bestehenden schönen Grünraum im Osten.

Die Eingangsebene schliesst mit den variabel nutzbaren Gemeinschaftsbereichen direkt an die Freiflächen an und verbindet Innen- und Aussenraum. In der Fuge zwischen Alt- und Neubau werden alle 4 Ebenen vertikal barrierefrei angebunden. Die bestehende Erschliessungsachse wird im Neubau aufgenommen und in den 3 Wohngeschossen durch gemeinschaftlich genutzte Aufenthaltsbereiche mit Blick Richtung Westen zum Innenhof zoniert. Direkt angeschlossen liegen die privaten Wohn- und Schlafräume der Schüler, die alle Richtung Osten zum Grünraum hin orientiert sind. Mit ihrer Zellenstruktur und den verglasten Erkern prägen sie das Erscheinungsbild der äusseren Fassade.

Als Konstruktionsprinzip wird ein Holzbau mit vorgefertigten Elementen aus Vollholzelementen vorgeschlagen. Die Verwendung des Materials Holz entspricht einer nachhaltigen Bauweise und schafft eine angenehme, behagliche Atmosphäre. Die strukturell klare Bauweise mit durchgängigem Konstruktions- und Ausbauraster ermöglicht durch hohen Vorfertigungsgrad hohe Ausbauqualität und kurze Montagezeit vor Ort.

BGF / BRI: 1.588 qm / 5.030 cbm

Konstruktion: Erdgeschoss massiv, 1-3 Obergeschoss Holzbau

Bauherr: Bischöfliches Ordinariat, Abt. Grund- und Bauverwaltung, Bistum Diözese Rottenburg-Stuttgart

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Ferienhaus Schauinsland»Schwarzwaldhaus« mit Blick zum Schauinsland

Das Ferienhaus liegt eingebettet in einen zweiseitig geneigten Nordhang am Ortsrand mit Blick über die Landschaft und die heterogene Dorfstruktur hinweg bis hin zum Aussichtsturm auf dem Schauinsland.

Durch die Auseinandersetzung mit den traditionellen Prinzipien und Typologien der Schwarzwälder Baukultur und die Übertragung in zeitgemäße Formen entstand ein klarer, prägnanten Baukörper, der sich von der eher beliebigen Bebauung der Umgebung abhebt. Durch das allseitig umlaufende Stabwerk, das Schindeldach und die Schindelfassade, verbindet und verwebt sich das Haus mit der Natur und Umgebung.

Die vertikalen Stäbe können im Bereich der grosszügigen Verglasungen und zur Terrasse hin auf- und zu-geschoben werden und damit mehr oder auch weniger Blicke freigeben.

Der Baukörper ist immer in seiner gesamten Kubatur sichtbar und erscheint nicht als verlassenes, unbewohntes Ferienhaus.

BGF / BRI: 286 qm / 884 cbm

Konstruktion: Holzbau

Fassade / Dach: Holzschindeln Weistanne mit Multifunktionsfassade

Projektierung: lehmann_holz_bauten

Bauherr: privater Auftraggeber

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Verwaltungsgebäude Obere Gasse 5+7 in Rottenburg a.N.
Wettbewerb 2016 - 1. PreisNeubau Verwaltungsgebäude im Altstadtkern von Rottenburg a.N.

Der Neubau nimmt mit seiner Orientierung die wichtigen städtebaulichen Richtungen auf. Entsprechend dem historischen Stadtplan entsteht durch die Aufweitung an der oberen Gasse direkt gegenüber dem Haupteingang des Bischöflichen Ordinariats eine einladende platzartige Eingangssituation. Durch die Kubatur und die Gliederung der Dachflächen fügt sich der Neubau massstäblich in die bauliche Umgebung des historischen Stadtraums ein.

Mit der formal zurückhaltenden, klaren Formensprache und den geneigten Dächern ergänzt der Neubau eigenständig die direkte Nachbarschaft der wichtigen denkmalgeschützten Kulturdenkmale ohne in deren Konkurrenz zu treten.

Die Büroeinheiten sind um einen zentralen Kern angeordnet – dieser beinhaltet Aufzug und Nebenräume. Durch die klare Grundrissstruktur ist eine hohe Flexibilität möglich.

BGF / BRI: 2.486 qm / 9.809 cbm

Konstruktion: Massivbau

Fassade / Dach: Putz, Holzfenster / Biberschwanzziegel

Bauleitung: Ulmer Architekt

Bauherr: Bischöfliches Ordinariat Abt. Grund- und Bauverwaltung, Bistum Diözese Rottenburg-Stuttgart

Fertigstellung: 2019

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Vinzenz-von-Paul- Schule in Schönebürg
Wettbewerb 2015 - 1. PreisNeubau, Erweiterung und Umbau Sonderpädagogisches Bildungs-und Beratungszentrum mit Förderschwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung

Zwei Neubauten ersetzen die baufälligen Gebäude und bilden zusammen mit der Sporthalle und dem bestehenden Unterrichtsgebäude ein Ensemble, das den massstäblichen Charakter der Gesamtanlage stärkt und die gegenüberliegende markante Kreuzbergkirche einrahmt. Der Neubau für Allgemeinen Unterricht und Verwaltung bildet den Nordflügel der Schulanlage, der Neubau der Fachräume erweitert das bestehende Unterrichtsgebäude und fasst so die Fachklassenbereiche in einem neu entstehenden Südflügel zusammen und schafft einen geschützten Schulhof.

Entsprechend der vorhandenen Topographie entwickelt sich am Kopfende des Neubaus ein Hanggeschoss. Dort liegen Mensa und Mehrzweckraum mit vorgelagerter Terrasse und schönem Blick zur Kreuzbergkirche.

Die attraktive Lage ermöglicht vielfältige Nutzungen für den Schulbetrieb sowie auch für ausserschulische Veranstaltungen nahe dem Kirchplatz.

BGF / BRI: 2.469 qm / 10.187 cbm

Konstruktion: Massivbau Sichtbeton

Fassade: Holzschalung, Ausbauelemente: Weisstanne

Bauleitung: Architekturbüro Rinke & Müller-Rinke

Bauherr: Stiftung Elisabethenpflege Schönebürg, Stiftung Katholische Freie Schule der Diözese Rottenburg-Stuttgart

Fertigstellung: Herbst 2019

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Stadtkirche in Tuttlingen, 2016
Wettbewerb 2016 - 1. PreisNeugestaltung Foyer

Die evangelische Stadtkirche steht an zentraler Stelle im Stadtraum und schliesst mit Ihrer prächtigen Giebelfassade direkt an die neugestaltete Fussgängerzone an.

Die Einbauten aus den 70-er Jahren entsprechen nicht mehr der Vorstellung eines einladenden Eingangsbereichs für die Kirche. Mit minimalen Eingriffen in die bauliche Substanz und durch sensible Ausbaumassnahmen, die die eigentlichen Gestaltungselemente des Jugendstilbaus aufgreifen und transferieren, wird ein festliches und einladendes Foyer als Bindeglied zwischen Stadt- und Kirchenraum geschaffen. Durch den barrierefreien Zugang, die Erneuerung der Technik und Beleuchtung und den Einbau einer Teeküche entsteht eine Vielzahl an Nutzungsmöglichkeiten. Das Foyer wird zum einladenden Entrée, das Besucher wilkommen heisst und zum Verweilen einläd.

Bauherr: Evangelische Gesamtkirchengemeinde Tuttlingen vertreten durch Evangelischer Oberkirchenrat Stuttgart

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Wohnhaus Z in Dunningen, 2016Neubau eines Wohnhauses mit Flachdach am Ortsrand

Das Haus Z steht am Ortsrand mit Blick über freie Felder. Der Neubau zoniert das Grundstück in Ost-West-Richtung. Haupt- und Nebenbaukörper sind bis auf die Grundform reduzierte Baukörper. Vordach und Laubengang bieten konstruktiven Wetterschutz für die Verglasungen, verbinden Innen- mit Außenraum. Einfache, reduzierte Materialwahl und Konstruktion bestimmen den Entwurf bis ins Detail. Die kommunikativen Bereiche im EG sind über die Terrasse direkt mit dem Garten verbunden. Die Rückzugsbereiche im OG erhalten durch Laubengang und herrliche Aussicht hohe räumliche Qualität. Die Konstruktion ist in Teilvorfertigung erstellt mit Brettsperrholzdecken mit freier Spannweite über die gesamte Hausbreite. Fassade aus vertikaler sägerauer Weisstanne, Holzfenster als Pfosten-Riegel-Konstruktion, Luft-Wasser Wärmepumpe mit integrierter Be-und Entlüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung.

BGF / BRI: 433qm / 1.220 cbm

Realisierung: Schwarzwälder - Design zieht ein

Bauherr: privater Auftraggeber

Hugo-Häring-Auszeichnung 2017

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Michaelsberg in Cleebronn, 2016Sanierung Dachflächen Kirche und Verwaltung, Umbau Verwaltung

Bauherr:
Bistum Diözese Rottenburg-Stuttgart
Bischöfliches Ordinariat, Abt. Grund- und Bauverwaltung

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Wohnhaus HH in Schorndorf, 2016»Siedlunghaus« - Abriss und Neubau

Das alte baufällige Siedlungshäuschen wurde abgerissen und durch einen Neubau ersetzt. Durch die neue Traufhöhe entstand trotz strenger Bauauflagen und sehr knappen Grundstücksverhältnissen ein kompaktes Wohnhaus auf 2 Ebenen mit Raum für eine junge Familie mit Kindern.
Der Charkter des Siedlungshaustypus in seiner klaren Form und Kubatur bleibt erhalten, der Neubau fügt sich zurückhaltend und dennoch selbstbewusst mit eigener Formensprache in die Reihe der Siedlungshäuser ein. Die Himmelsrichtungen und Ausblicke werden optimal ausgenutzt, im Erdgeschoss verzahnt sich der Wohnbereich mit dem Garten. Das alte Hühnerhäuschen wird durch ein Gartenhaus ersetzt.

BGF / BRI: 315 qm / 925 cbm

Konstruktion: Holzbau

Fassade / Dach: Eternit, Holzschalung / Eternit

Werkplanung Bauleitung: Architekturbüro Brecht

Bauherr: privater Auftraggeber

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Erweiterung des Bischöflichen Stiftungsschulamts in Rottenburg, 2014Anbau mit zusätzlichen Büro- und Funktionsräumen für das bestehende Verwaltungsgebäude

Entwurfsbestimmend ist die Hanglage inmitten eines alten und erhaltenswerten Baumbestandes und die Orientierung nach Süden ins Tal.

Die Typologie des Neubaus gliedert sich als Ergänzung und Erweiterung in den Bestand ein und übernimmt das vorhandene Gebäuderaster. Der zweigeschossige Neubau wird in der Haupterschließungsachse über einen verglasten Verbindungsgang angeschlossen. Büro- und Besprechungsräume öffnen sich zum Garten hin.

Bauherr:
Bischöfliches Ordinariat, Abt. Grund- und Bauverwaltung
Bistum Diözese Rottenburg-Stuttgart

Auszeichnungen:
Holzbaupreis Baden-Württemberg 2015
Beispielhaftes Bauen AKBW 2017

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Neubau der Grablege der Bischöfe in der Sülchenkirche Rottenburg a.N.Innenraumgestaltung der Grablege einschließlich der liturgischen Orte sowie eines Ausstellungsbereiches für archäologische Funde

Die Grablege der Bischöfe, der Andachtsraum und der archäologische Ausstellungsbereich werden als logische Raumfolge in der Unterkirche der Sülchenkirche miteinander verwoben.

Die ablesbare Form des Andachtsraumes nimmt mit seiner stirnseitig angelegten halbrunden Wandöffnung Bezug auf die Form des historischen Mauerwerks des axial gespiegelten Ausstellungsraumes. Die Grundrissform folgt der ästhetischen Funktion und Harmonie des vorhandenen Ortes.

Einfache Geometrien, klare Volumen und Oberflächen, reduzierte Material- und Farbwahl und indirekte Lichtführung bilden mit ihrer Einheit einen kontemplativen Ort der Ruhe, Zuflucht und Zuversicht.

Zusammenarbeit mit Martin Bruno Schmid, Künstler
Wettbewerb - nicht beauftragt

Auslober:
Bistum Diözese Rottenburg-Stuttgart
Bischöfliches Ordinariat, Abt. Grund- und Bauverwaltung

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Wohnhaus T in Niedereschach, 2014Modernes Satteldachhaus mit PV-Anlage

Der bis auf die Grundform reduzierte Baukörper bildet durch die einheitlich steingrau beschichtete Oberfläche, zurückhaltende Form- und Farbgebung zusammen mit Nebengebäude und geplantem Außenraum ein Ensemble in der heterogenen Wohnbebauung.

Horizontale Fensterbänder im Obergeschoss und die Giebelverglasung im Dach ermöglichen sinnfällige Blickbeziehungen in alle Himmelsrichtungen.

Durch das asymmetrische Satteldach entsteht die größtmögliche nach Süden ausgerichtete Dachfläche für die regenerative Energienutzung über PV-Anlagen. Die Konstruktion des Hauses ist als kostenoptimierte Rastersystembauweise als Holzrahmenbau in Teilvorfertigung in KfW 70 Standard erstellt.

Bauherr: Privater Auftraggeber

Projektierung: lehmann_holz_bauten, St. Georgen

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Fachklassenneubau Maximilian-Kolbe Schule in Rottweil-Hausen, 2012Anbau mit Werkräumen und Werkstätten für den Fachunterricht

Die Schule wird um einen Fachklassentrakt erweitert. Es entstehen acht helle und freundliche Unterrichtsräume (Werkstätten, Lehrküche und ein Raum für Textiles Werken) für Grund-, Werkreal- und Realschüler mit einer Gesamtfläche von rund 700 Quadratmetern.

Zusammen mit dem neu verglasten Flur, der Sporthalle, dem Werkhof und dem schönen Grünraum mit Baumbestand entsteht ein neuer einladender Ort für die gesamte Schule.

Bauherr: Freies Katholisches Schulwerk Rottweil e.V

Hugo-Häring-Auszeichnung 2014
Auszeichnung Beispielhaftes Bauen AKBW 2016

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Wohnhaus, 2013Holzsystemhaus im Obstgarten

Das Gebäude reagiert mit der Platzierung auf dem Grundstück und einem Rücksprung auf den alten Obstbaumbestand.
Holzlamellenfassade in Lärche. Einfache, reduzierte Materialwahl und Konstruktion wie auch Anschlüsse und Übergänge der einzelnen Bauteile bestimmen den Entwurf bis ins Detail.
Die Konstruktion des Hauses ist als kostenoptimierte Rastersystembauweise als Holzrahmenbau in Teilvorfertigung in KfW 70 Standard erstellt.

Bauherr: Privater Auftraggeber

Projektierung: lehmann_holz_bauten

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Praxis in Zimmern ob Rottweil, 2012Praxis für Osteopathie und manuelle Therapieverfahren

Bauherr: Privater Auftraggeber

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Neubau Erweiterung Maximilian-Kolbe Schule in Rottweil-Hausen, 2000Anbau mit Grundschule und Gottesdienstraum (BA 1)

Der Entwurf des Neubaus wird durch äusserst unterschiedliche Anforderungen bestimmt: Die Gebäude des Schulkomplexes verbinden, einen Gemeinschaftsbereich für alle Schüler herstellen und für die kleinsten Schüler ein »eigenes Haus« schaffen.

Der verglaste Gang, der großzügige Eingangsbereich und der helle, offene Gottesdienstraum im Erdgeschoss sind das Bindeglied für die gemeinschaftliche Nutzung aller Schüler. Die Klassenräume im Obergeschoss und ein geschützter Außenraum bieten den Erstklässlern einen nur ihnen zugeordneten Bereich.

Bauherr: Freies Katholisches Schulwerk Rottweil e.V.

Projektarbeit Neubau LPH 3-8 für Büro Broghammer Jana Wohlleber, Zimmern ob Rottweil

Auszeichnung Guter Bauten BDA 2005

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Altbau Maximilian-Kolbe Schule in Rottweil-Hausen, 2002 - heuteSanierungen / Umnutzungen Bestandsgebäude

Die verschiedenen Bestandsgebäude sollen in verschiedenen Bauabschnitten unter wirtschaftlichen und energetischen Aspekten saniert und an die sich verändernden Anforderungen an eine Schule angepasst werden.

Durch verschiedene Einbauten, eine individuelle Möblierung, das besondere Farb- und Materialkonzept und raumprägende Veränderungen bei der Sanierung wird eine moderne Lernatmosphäre geschaffen. Darüber hinaus werden neue Nutzungsmöglichkeiten ermöglicht (Lernflur, Lerninseln, Lehrerarbeitsplätze).

Bauherr: Freies Katholisches Schulwerk Rottweil e.V.

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Bushaltestelle Maximilian-Kolbe Schule in Rottweil-Hausen, 2000Erweiterung der schuleigenen Bushaltestelle

Maximale Zweckdienlichkeit und eine einfache, reduzierte Materialwahl und Konstruktion bestimmen den Entwurf bis ins Detail.

Die Bushaltestelle dient als schützender überdachter Wartebereich, in dem auch die aktuellen Fahrpläne ausgehängt sind. Alle Elemente bestehen einheitlich aus 70 mm starken 3-Schichtplatten aus Douglasie. Bodeneinbaustrahler beleuchten Wandscheiben und Dach und erzielen schöne Lichtstimmungen bei Dämmerung und Dunkelheit.

Bauherr: Freies Katholisches Schulwerk Rottweil e. V.

Projektarbeit Neubau LPH 3-8 für Büro Broghammer Jana Wohlleber, Zimmern ob Rottweil

Auszeichnung Guter Bauten BDA 2005

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Haus Š bei Makole in Slowenien, Projektentwicklung 2008Freistehendes Atelier und Wohnhaus

Privater Bauherr

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Neubau Bergstüble am Moosenmättle, Wolfach, Projektentwicklung 2011Schutz- und Vesperhütte für Wanderer

Der Entwurf ist die moderne Übersetzung eines für den Schwarzwald typischen Eindachhofes mit durchlaufender Firstlinie. Ziel ist es, sich in die historische Kulturlandschaft von besonders charakteristischer Eigenart einzufügen und dabei unterschiedlichste Nutzungen zu ermöglichen.

So dient das „Bergstüble“ als Wanderhütte mit zeitweiser Bewirtschaftung. Es ist Schutzhütte, Ausflugsziel und überregionaler Veranstaltungsort. Geplant sind dafür 50 Sitzplätze im Inneren und 50 Sitzplätze im Außenbereich, ergänzt durch eine moderne Küche, sowie Lagerräume und ein Nebengebäude mit Sanitäranlagen.

Der Ort ist geprägt durch die herausragende geographische Lage von überregionaler Bedeutung. Es wurde daher besonderen Wert darauf gelegt, dass sich Form und Materialität der Gebäude sorgfältig in den Kontext und schützenswerten Naturraum einfügen.

Bauherr: Stadt Wolfach
Projekt: Entwurf

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Neugestaltung Büroetage in Stuttgart, 2012Räumlichkeiten der Geschäftsleitung

Projektarbeit für Büro Broghammer Jana Wohlleber, Zimmern ob Rottweil

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Mensa Maximilian-Kolbe Schule in Rottweil-Hausen, 2009Sanierung Küche und Speisesaal (BA 5-6)

Speisesaal und Küche sollten unter wirtschaftlichen und energetischen Aspekten saniert werden und dabei eine verbesserte Raumatmosphäre und Akustik erhalten.

Durch das individuelle Farb- und Materialkonzept, die besondere Beleuchtung und Möblierung und die raumprägende Neugestaltung der Akustikdecke wird der Saal vielfältig bespielbar. Der Raum wird ergänzend zum regulären Schulbetrieb ganzjährig für Feste und Veranstaltungen genutzt. Durch den Umbau der Küche und Ausgabentheke entstanden optimierte Arbeitsabläufe und Raumzuordnungen im Funktionsbereich.

Bauherr: Freies Katholisches Schulwerk Rottweil e. V.

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Neugstaltung Teilbereich Außenanlagen eines Bürogebäudes in Stuttgart, 2012Außenbereich für Kantine und Cafeteria

Bauherr: Pressehaus Stuttgart Grundstücksgesellschaft
Projektarbeit für Büro Broghammer Jana Wohlleber, Zimmern ob Rottweil

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Wohnhaus U. in Donaueschingen-Aasen, 2008»Scheunen«-Haus in ländlicher Umgebung

Als Ergänzung für die bereits bestehende Doppelhaushälfte zeigt sich das Haus für eine junge Familie dennoch als eigenständige Einheit.

Ein Rahmenelement umschließt als Klammer den Raum zwischen den beiden Wohnhäusern und verzahnt sich mit den Gebäudekuben.
Die Wohnräume liegen im Eingangsgeschoss über Straßenniveau. Sie orientieren sich Richtung Garten und bieten sinnfällige Blickbeziehungen Richtung Tal. Schlaf- und Nebenräume liegen geschützt in der unteren Ebene mit direktem Gartenzugang.

Bauherr: Privater Auftraggeber

Projektierung: lehmann_holz_bauten, St. Georgen

Auszeichnung Beispielhaftes Bauen AKBW 2013

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Holz-Campus Eifel in Nettersheim, Wettbewerb 2008 – Ankauf Neubau einer multifunktionalen Ausstellungshalle

Das Bild des Bretterstapels dient als Leitgedanke für Form, Anmutung und Positionierung der Gebäudekuben.

Die neu geplanten landschaftsbezogenen Gebäude werden in die grüne Talaue gebettet. Die Elemente des Bretterstapels »Brett« und »Kantholz« werden für die Hülle eingesetzt, um gezielt Lichteinfall, Ein- und Ausblicke, offene und geschlossene Wandelemente zu bilden.

Auslober: Gemeinde Nettersheim mit dem Holzkompetenzzentrum Nettersheim

ARGE mit Diana Schaugg, Freie Architektin, Stuttgart
Energiekonzept: Pfeil + Koch, Stuttgart
Tragwerkskonzept: Helber + Ruff, Ludwigsburg

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Wohnhaus H. in Gengenbach, 2006»Tannenzapfenhaus« am Rande eines Landschaftsschutzgebietes

Das Haus ist geprägt durch die herausragende landschaftliche Lage und seine Einbettung darin.

Der Holzrahmenbau ist ein bis auf die Grundformen reduzierter Baukörper, dessen Fassaden- und Dachflächen einheitlich mit einer Verschalung aus Rotzederschindeln überzogen sind. Die klare Gebäudeform hebt sich selbstbewusst von der typischen Einfamilienhausbebauung ab, integriert sich jedoch aufgrund der Dachform, der Bauweise und der verwendeten Materialien in die Umgebung, Topografie und Landschaft.

Bauherr: Privater Auftraggeber

Projektierung: lehmann_holz_bauten, St. Georgen

Auszeichnung Beispielhaftes Bauen AKBW 2008
Auszeichnung Guter Bauten BDA 2008
Holzbaupreis Baden-Württemberg 2009, Engere Wahl
Baukultur Schwarzwald Architekturpreis 2010, Auszeichnung

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Evangelischer Kindergarten Oswaldgemeinde in Stuttgart-Weilimdorf, Wettbewerb 2006 - 2. PreisNeubau einer Tageseinrichtung für Kinder

Die ursprüngliche Einfassung des Grundstücks mit Mauern wird als Thema aufgenommen und bildet einen schützenden Rahmen für das gesamte Grundstück, für Gebäude und Aussenräume.

Der einfache Baukörper gliedert sich in offene und geschlossene, in höhere und niedere Zonen. Die Gemeinschafts- und Gruppenräume öffnen sich nach Süden, sind zum Aussenspielbereich hin orientiert. Das lange Dach überspannt alle Bauteile und verbindet zusammen mit den vorgelagerten Holzrosten Innen- und Aussenraum.

Auslober: Evangelische Oswaldkirchengemeinde Stuttgart-Weilimdorf

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Wohnhaus B. in Weil am Rhein / Haltingen, 2005Gartenhaus mit bestehendem Schwimmbad

Der Entwurf für das Haus ist durch die Lage in einem parkartigen Garten mit einem alten Schwimmbad geprägt.

Mit dem Haus wird ein Ensemble als Weiterbau und Fortsetzung des Bestandes geschaffen. Nicht der einzelne Baukörper sondern das Entstehen von privaten und öffentlichen Räumen und Zwischenräumen ist entwurfsbestimmend. Baukörper und Freiflächen sind sorgfältig aufeinander abgestimmt und miteinander verwoben.

Bauherr: Privater Auftraggeber

Auszeichnung Guter Bauten BDA 2008
Publikumspreis BDA 2008

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Wohnhaus B.-E. in Ulm, 2003Stadthaus in Hanglage am Safranberg

Das Haus am Safranberg ist geprägt von der städtebaulichen Situation an einem Südosthang über der Innenstadt von Ulm.

Hangsituation und Aussicht bestimmen die Anordnung der Schlafebene im Erdgeschoss und des Wohnbereichs mit großzügigem Freisitz im Obergeschoss.
Die schlichte Gebäudeform hebt sich von der typischen Einfamilienhausbebauung ab. Durch die besondere und reduzierte Materialwahl werden die Sinne und Gefühle angesprochen.

Bauherr: Privater Auftraggeber

Vorentwurf: Mo Horn, Dipl. Ing. Innenarchitektin BDIA, Stuttgart
Bauleitung: Susanne Timmers, Ulm

Auszeichnung Guter Bauten BDA 2005
Wechselraumausstellung 2006: »Ausgezeichnete Häuser und ein Gartenschwimmbad«

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Stie(e)l + Blüte - Blumenladen mit Wohnhaus in Denkingen, 2001Wohnen und Arbeiten um einen Innenhof

Die Verzahnung von öffentlichem Raum, gewerblicher Nutzfläche und privatem Wohnbereich definieren Grundriss und Schnitt.

Der großzügig verglaste Blumenladen öffnet sich zu Kirche, Straßenraum und Innenhof, der die Ausstellungs- und Verkaufsfläche erweitert und zum Verweilen einlädt. Der schmale Blumen-Binde-Raum verbindet Haupt- und Nebengebäude und trennt gleichzeitig gewerblichen von privatem Arbeits- bzw. Lebensbereich.

Bauherr: Privater Auftraggeber

Auszeichnung Beispielhaftes Bauen Landkreis Tuttlingen 2004
Auszeichnung Guter Bauten BDA 2003

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Aussegnungshalle in Spaichingen, Wettbewerb 2001 – 1. PreisNeubau einer Friedhofshalle

Das sakrale Gebäude soll auffangen, Ruhe bieten und dem Nutzer Raum geben.

Die Gebäudeanlage bekommt durch eine große, abgrenzende Umfassungsmauer einen schützenden Rahmen dessen Eingang durch den schmalen hohen Glockenturm markiert wird. Durch die beiden Hauptelemente - ein großes Dach und dazwischen eingestellte Wandscheiben - entsteht eine Abfolge von Höfen und Räumen mit in Lichtstimmung, Atmosphäre und Privatheit sensibel differenzierten Bereichen.

Auslober: Stadt Spaichingen

Bearbeitung für Büro Broghammer Jana Wohlleber, Zimmern ob Rottweil

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